Lühr & Knees GmbH - Lackierwerkstätten in Lübeck: LK-Aktuell
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29/09 2008

Das Leben kann so bunt sein



Offen für jede Herausforderung des Lackier-Designs: Auch ausgefallene Farbwünsche erfüllt Hans-Joachim Lühr gern. Foto: MPA

Eine lilafarbene Badewanne? Warum nicht! Auch ein Kühlschrank kann in Graumetallic besonders zur Geltung kommen. Ein Lübecker Lackierzentrum gibt Beispiele für Lifestyle mit Lackfarbe.

 
Es ist nichts Ungewöhnliches daran, Autos zu lackieren. Zur Zufriedenheit ihrer Kundschaft werden im Lübecker Lackierzentrum „Lühr & Knees“ in der Straße Kaninchenborn schon seit 101 Jahren Autos lackiert. Firmenchef Hans-Joachim Lühr führt das Unternehmen in dritter Generation.

Außerordentlich ungewöhnlich ist da schon eher, was das Team um Hans-Joachim Lühr noch so alles lackiert. Besucher der „Lackier-Design-Galerie“ wissen, wovon die Rede ist: Schon die Eingangstür ist ein lackierter Blickfang. Im Inneren des Raumes finden sich diverse Gegenstände des täglichen Lebens und Möbelstücke, die – mit einem glänzenden Anstrich versehen – erst so richtig zur Geltung kommen: Vom Waschbecken und der Zahnbürste über Badewannen, Sektflaschen und Gläser bis hin zum Kühlschrank oder zum Computer mit Tastatur glänzt alles bunt und peppig mit Anstrich.

„Wir lackieren auch die Schuhe passend zum Abendkleid“, sagt Hans-Joachim Lühr strahlend. Und tatsächlich: Auf dem lilafarbenen Badewannenrand steht es, das glänzende Schuhwerk.

Zwar sei, so Lühr, nach einer durchtanzten Nacht „der Lack ab.“ Aber selbiger habe durchaus Bestand auf allen weniger strapazierten Gebrauchsgegenständen – etwa Sonnenbrillen, Brillenetuis und die verschiedensten Arten von Möbel. Lührs Beispiele sind der Korbstuhl und der Beistelltisch: Auf den richtigen Lack komme es eben an.

Ansonsten konzentriert sich das Unternehmen vornehmlich auf die Autolackiererei. Das hochspezialisierte Unternehmen ist immer auf dem neuesten Stand der Technik: Auf dem 8000 Quadratmeter großen Firmengelände gibt es drei Lackieranlagen mit jeweils drei Trockenöfen.
(LN Anzeigen-Extra 20.9.08 - GEWERBEGEBIET GENIN - MPA)

 



26/08 2008

Die Zukunft beginnt heute



Einst selbst Auszubildender bei Lühr & Knees gibt Lackierermeister Ingo Grube (Mi.) sein Wissen heute zum Beispiel an die Azubis Nicky Plügge und Aljoscha Pokrandt weiter. Foto: AT

Das Lackierzentrum Lühr & Knees ist ein Familienunternehmen, das auf die Ausbildung eigener Mitarbeiter setzt. Einem Lehrvertrag geht oft ein Praktikum voraus. Neben dem Schulabschluss ist auch entscheidend, ob der mögliche Azubi zum Betrieb passt.

Mit großer Erfahrung und modernster Technik werden in den Hallen des Lackierzentrums Lühr & Knees längst nicht mehr nur Autos lackiert, sondern – gemäß dem Firmenmotto „Farbe ist Lifestyle“ – alles was Farbe trägt. So vielen Wandlungen der Betrieb in seiner über hundertjährigen Historie aber auch unterlag, einer Maxime ist das Unternehmen stets treu geblieben. „Wer heute nicht ausbildet, dem fehlen morgen die Fachkräfte“, bringt es Hans-Jochen Lühr auf den Punkt.

In dritter Generation führt er das Lackierzentrum und setzt dabei zum größten Teil auf Mitarbeiter, die im eigenen Betrieb gelernt haben. Wenn es darum geht, Stellen neu zu besetzen, sind die eigenen Auszubildenden nämlich klar im Vorteil. „Nach drei Jahren wissen wir schon sehr genau, wozu die Junggesellen und -gesellinnen fähig sind und ob sie in die Mannschaft passen“. Auf die Meinung seines Teams vertraut er aber nicht nur bei der Übernahme. Schon bei der Vergabe der jährlich ein bis zwei Ausbildungsplätze haben die Gesellen mehr als nur ein Wörtchen mitzureden.

Den meisten Ausbildungsverhältnissen geht ein Praktikum voran. Ebenfalls großen Wert legt Hans-Jochen Lühr auf die Unterstützung seiner Auszubildenden durch die Eltern.

Gepaart mit einer guten Anleitung im Betrieb ist der Weg dann frei für echte Spitzenleistungen. Mit denen stechen die Azubis von Lühr & Knees schon seit Jahrzehnten immer wieder bei Landes- und Bundeswettbewerben hervor und konnten sich bereits mehrfach in die Siegerlisten eintragen. Zuletzt gewann Sabrina Schott im Jahr 2007 erst den Landes- und dann den Bundesvergleich.

Top-Leistungen im Betrieb müssen dabei nicht unbedingt große Erfolge in der Schule vorangegangen sein. Auch für motivierte Hauptschüler könne das Handwerk immer noch goldenen Boden haben – Lühr & Knees engagiere sich deswegen gezielt in der Förderung von Hauptschülern.
(
LN Anzeigen-Sonderveröffentlichung 26.08.08 Blickpunkt Ausbildung - AT)

 



06/11 2007

Bundessieger(in) des Lackierhandwerks '07

Kaum zu glauben: Die frisch gebackene Landessiegerin avanciert zur Bundessiegerin! Wir sind begeistert!

Pressestimmen(4)
externe Links:
kfz-betrieb - Wochenjournal & Online
Spies Hecker - Autolack - VOC konforme Lacksysteme
farbe.de - Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz
fml - Audin-Verlag



04/07 2007

Landessieger(in) des Lackierhandwerks

Seit dem 1. Juli 2007 haben wir wiederum einen Landessieger im Fahrzeuglackierhandwerk 2007 stellen können:

Dieses Mal eine „junge Fahrzeuglackiererin“, die als „Beste ihres Ausbildungs-Jahrganges in Schleswig-Holstein“ den ersten Platz erreicht hat.

Mehr dazu in den Pressestimmen

 



27/06 2007

Hundertjähriges Betriebsjubiläum

Am 13.03.2007 war es soweit: 100 Jahre Lackierbetrieb als Familienunternehmen seit 1907 in Lübeck

Ganz im kleinen Rahmen und unter sich feierte die Belegschaft das hundertjährige Bestehen ihres Betriebes. In besinnlicher Atmosphäre ...

Pressestimmen zu diesem Ereignis

 



20/02 2007

Lackier-Design-Galerie eingeweiht

Besuchen Sie auch unsere neue
DESIGN-GALERIE 2007
um sich für neue Wohn-Gestaltungs-Ideen inspirieren zu lassen

Hier ein kleiner Vorgeschmack als virtueller Rundgang
(Quicktime-Plugin erforderlich; mit gedrückter linker Maustaste kann navigiert, mit den Tasten 'Umschaltung' (+) 'Steuerung' (-) kann gezoomt werden.)



Lack mal wieder.








Spezial-Karosserie-Lackierung eines Horch Cabrioles Baujahr 1936

Komplett-Lackierung einer EDV-Einheit mit Spezialeffektlack

Aus alt mach neu: Lackierung eines alten Bosch-Kühlschranks

Lifestyle-Produkte in neuem Glanz - zum Teil mit elastischen Lacken

Umlackierung einer ehemals mahagoniefarbenen 25 Jahre alten Küche

Zu diesem Wagen lackiert Lühr & Knees auch die passende Handtasche

Hans-Jochen Lühr lackiert mit Leidenschaft Und fast alles. Sogar Schuhe und Handtaschen. Küchen und Autos sowieso.

Mit forschendem Blick betrachtet Hans-Jochen Lühr meine schwarze Handtasche. Okay, ich gebe zu, sie hat schon bessere Tage gesehen. Das tiefe Schwarz des Leders ist einfach nicht mehr das, was es mal war. Doch ich mag mich von dem Lieblingsstück nicht trennen Ein klarer Fall für Hans-Jochen Lühr, hatte mir eine liebe Freundin geraten. Also schnappe ich mir mein Täschchen und fahre ins Gewerbegebiet Genin, in den Kaninchenborn. Das Büro sieht aus wie eine Musterausstellung: glänzende Pumps, knallige Brillengestelle, dann ein farblich darauf abgestimmter Gürtel. Alles frisch lackiert. Und ich sehe eine Handtasche in Regenbogenfarben schillern. Ich schöpfe Hoffnung für mein Lieblingsstück. Die 1907 gegründete Lackiererei Lühr & Knees ist bekannt als Autolackierwerkstatt. Doch seit fünf Jahren wechselt hier so mancher Gebrauchsgegenstand seine Farbe.

"Warum soll jemand etwas wegwerfen, an dem sein Herz hängt, nur weil es nicht mehr zum Farbtrend oder zur Umgebung passt", fragt Hans-Jochen Lühr. Zum Beispiel die Küche: "Aus einer langweiligen Küche lässt sich mit Lack ein tolles Wohnobjekt gestalten - und das zum vergleichbar geringeren Preis", antwortet er. Hier stimmt die Floskel: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Mann ist mir sympathisch. In seinen Augen spiegelt sich aufregender Übermut und Tatendrang. Ich glaube, er meint es ernst, wenn er sagt, er wolle die Welt bunter machen. Bei den Lübecker Design-Tagen vor einem Jahr hat er öffentlich gezeigt, was Lackfarbe kann. Schade, ich war leider nicht dabei.

Was wird nun aus meiner Tasche, Herr Lühr? Können Sie da noch was retten? "Natürlich", sagt er. "Das ist ein typischer Fall für uns. Das gute Stück bringen wir mit Lackierpistole und frischen Farben wieder in Form. Wie bunt darf's denn sein?" So schön schillernd wie Ihre Brille, Herr Lühr, sage ich. Und dazu möchte ich farblich passend mein Portemonaie, einen Gürtel, mein Handy, ein Halsband für meinen Hund, den Stuhl von meiner Großmutter. Und den Laptop und, und, und. Hans-Jochen Lühr lächelt: "Ich verstehe, Farbe kann süchtig machen."

Ich schaue auf die Wand gegenüber. Dort hängt ein Poster mit der Aufschrift "Lack mal wieder!" Finde ich nett, das Wortspiel. Ja, dann lacken Sie mal bitte, Herr Lühr! (Heike Gutzmann in TV Lübeck + Travemünde)

 



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